Durch das Leimbachtal steigt der Hocheifel-Panorama-Weg zur Reifferscheider Höhe hinauf
Im Talgrund, an der Einmündung von Honerather- und Eichelbach in den Leimbach, treffen die Wanderer auf mehrere Fischteiche. Die Route führt an einem der Gewässer vorbei und wendet sich dann scharf nach rechts. Der Eichelbach und gleich darauf auch der Leimbach werden überschritten. Auf einem fein geschotterten Weg wird zum Umschlag- und Wertstoffzentrum Leimbach hinüber marschiert. Am dort anzutreffenden schön gestalteten Marienbildstock vollzieht der Panoramaweg einen scharfen Linksschwenk und läuft in das Leimbachtal hinein. Ein breiter Weg führt sanft ansteigend durch das beschauliche Bachtal. Der stetige Wechsel zwischen Waldparzellen und Freiflächen sorgt dabei für Kurzweil. Gleich zweimal wird der Leimbach überquert, bevor es ausgesprochen steil und windungsreich zur Reifferscheider Höhe hinauf geht. Die Wanderer betreten Reifferscheid über die Waldstraße, um den Eifelort schon wenig später mit dem Lückenbachweg wieder zu verlassen.
Von der aussichtsreichen Hürsnück sind die Hohe Acht, die Nürburg und der Aremberg zu sehen
Vom asphaltierten Lückenbachweg eröffnen sich erste herrliche Fernblicke über die Hocheifel, die durch Vulkantätigkeiten im Tertiär-Zeitalter vor 45 Millionen Jahren geformt wurde. Noch eine kurze Weile folgen wir dem geteerten Wirtschaftsweg, bevor die Route auf naturnahen Feld- und Wiesenwegen in die freie Feldflur hinaus läuft. Infolge der lang anhaltenden Trockenperiode des Hochsommers 2026 überwiegen die Gelb- und Brauntöne in der Landschaft, die nur durch die sattgrünen Farben der Buschgruppen und Waldsäume eine willkommene Auflockerung erfahren. Bei mehreren Richtungswechseln steigt der Panoramaweg hinauf zur 530 Meter hohen Hürsnück. Hier hat man die seltenen Heide- und Magergraslandschaften mit besonderen Lebensräumen für Flora und Fauna unter Naturschutz gestellt. Als „Nücke“ werden in der Eifel karge, landschaftprägende Erhebungen bezeichnet, die meist mit Wacholdersträuchern und Bergkiefern bewachsen sind. Neben dem beeindruckenden heideähnlichen Landschaftsbild bieten sich von der Hürsnück grandiose Fernblicke auf die Höhenzüge der Hocheifel. So sind am Horizont die Hohe Acht, mit 747 Metern der höchste Berg der Eifel, die Nürburg und die lang gestreckte Silhouette des Aremberges zu sehen. Zurückblickend zeigt sich auf einer Anhöhe der Eifelort Reifferscheid.

























