Auf den Spuren mittelalterlicher Eisenverhüttung im Herzogtum Aremberg
Wichtiger Hinweis:
Im Start- und Zielort Müsch ist, Stand April 2026, die Ahrbrücke geperrt. Eine Umleitung über die Straßenbrücke der B258 ist ausgeschildert. Die Parkmöglichkeiten auf dem „Alten Schulhof“ stehen zurzeit wegen Umbauarbeiten nicht zur Verfügung. Ausweichparkplätze innerhalb der Ortschaft Müsch sind ausgewiesen.
Die knapp zwölf Kilometer lange Themenrunde AhrSchleife – Köhlerweg im Oberen Ahrtal beschäftigt sich mit der mittelalterlichen Eisenverhüttung und der Herstellung von Holzkohle im ehemaligen Herzogtum Aremberg. Die Route gehört zu den sieben AhrSchleifen, die man zu Ostern 2026 dem 108 Kilometer langen AhrSteig mit auf den Weg gegeben hat. Dabei handelt es sich um Spazierwanderwege und Rundtouren unterschiedlicher Streckenlänge. Der nachfolgend beschriebene Köhlerweg beginnt in Müsch, windet sich auf naturbelassenen Wald- und Wiesenwegen überaus aussichtsreich durch die hügelige Ahreifel, um dabei mit einem Abstecher zum höchsten Berg des Ahrgebirges, dem 623 Meter hohen Aremberg hinauf zu steigen. Neben den traumhaften Fernsichten weist die Route keine spektakulären Highlights auf. Schmale Pfade werden erst zum Schluss der Tour in einem kurzen Teilabschnitt begangen.
Von einer Riesenruhebank genießen wir schöne Talblicke auf den Start- und Zielort Müsch
Wir beginnen die Wanderung mit der Überschreitung der Ahr über die Straßenbrücke der B258 und wandern mit der L73 an der Lachsräucherei Sion’s Räucherkammer vorbei. Zweimal linksschwenkend, erst durch die Sonnenstraße und dann durch den Heideweg, verlassen wir die Bebauung von Müsch. Am Waldrand treffen die Wanderer auf die Routenführung der AhrSchleife, der wir rechts abzweigend über asphaltierten Grund entgegen dem Uhrzeigersinn folgen. Wenig später zweigt zur linken Seite hin ein breiter Waldweg ab. Er führt zur XXL-Bank hinauf. Für eine Wanderrast ist es natürlich noch viel zu früh, trotzdem nehmen wir auf der Riesenruhebank Platz und genießen die schönen Talblicke auf den Start- und Zielort Müsch. Wenige Meter weiter wird der historische Köhlerplatz angelaufen. Eine hier anzutreffende Hinweistafel weiß zu berichten, wie ein Holzkohlenmeiler betrieben wurde. Noch heute sind im Wald rund um Müsch weitere Meilerplätze anzutreffen, auf denen Köhler im Mittelalter Holzkohle herstellten, die man damals zur florierenden Eisenverhüttung im Herzogtum Arenberg benötigte.
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