Auf exponierten, aussichtsreichen Steigen durch das wilde Ahrgebirge
Wichtige Hinweise:
Die nachfolgend beschriebene Rundwanderung wurde von Profirouten konzipiert und zusammengestellt. Infolgedessen verfügt die Route über kein Wegezeichen. Unterwegs anzutreffende Beschilderungen können daher weitestgehend missachtet werden. In einigen kurzen Teilabschnitten ist alpine Erfahrung durchaus hilfreich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gehörige Kondition werden vorausgesetzt. Schließlich sind 825 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu durchsteigen. Aus all diesen Gründen wird in den Kategorien Schwierigkeit und Kondition die Höchstzahl von fünf Balken für erforderlich gehalten.
Die knapp sechzehn Kilometer lange aussichtsreiche Kraxeltour über fünf „Gipfel“ in der Altenahrer Schweiz ist eine Rundwanderung der Superlative und sucht auch im wilden Ahrgebirge ihresgleichen. Auf schmalen, windungsreichen Waldpfaden und felsigen, oftmals ausgesetzten Steigen sind in der Altenahrer Schweiz die fünf herausragenden Felsenkanzeln von Mayschosser Teufelsley, Schrock, Altenburger Horn, Ditschhardt und Teufelsloch zu besteigen, die allesamt traumhafte Tiefblicke ins windungsreiche Ahrtal ermöglichen. Der Streckenverlauf gestaltet sich ausgesprochen wild. Teile der Route werden nicht mehr gepflegt und infolgedessen nur selten begangen. Deshalb sind die schmalen Pfade durch einwachsendes Geäst, umgestürzte Bäume, Brombeerdornen und kleine Erdrutsche an mehreren Stellen nicht ungehindert begehbar. Naturbelassene Wald- und ehemalige Weinbergwege gehören ebenfalls zum Routenprofil. Asphaltiertes Geläuf wird lediglich in den Ortslagen begangen.
Auf Serpentinenpfaden fällt die 5-Gipfel-Tour in das Naturschutzgebiet Langfigtal hinein
Die 5-Gipfel-Tour beginnt auf dem Parkplatz am Seniorenheim von Altenburg. Sogleich geht es mit einem breiten Waldweg in den steilen Hang. An der Wegespinne auf der Anhöhe halten wir uns rechts und wandern mit dem Ahr-Urft-Weg des Eifelvereins weiterhin sanft bergan in Richtung Schrock. Zur linken Seite hin eröffnet sich wenig später ein erregender Blick auf die beiden Gipfel der Engelsley, die jenseits des Ahrtals aufragen. Nach einem Kilometer verlassen wir den Ahr-Urft-Weg und folgen dem links abzweigenden Geologischen Wanderweg Altenahr, der kurz darauf mit engen Serpentinenpfaden ins Langfigtal hinab fällt. Die drei Kilometer lange Flussschleife des Langfigtales ist die größte und imposanteste Mäanderschleife der Ahr und wurde im Jahre 1983 unter Naturschutz gestellt. Durch die verheerende Ahrflut des Jahres 2021 wurde das Langfigtal stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine vormals dort anzutreffende Fußgängerbrücke wurde von den gigantischen Wassermassen der Ahr mitgerissen und machte das Verlegen mehrerer Wanderrouten erforderlich.
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