Von Burg Steinebach ist ein Torbogen erhalten geblieben, der von einem Wassergraben umgeben ist
Nachdem die Wanderer Hofmannsweiher passiert haben, tritt die Route auf eine Freifläche hinaus, um wenig später erneut in den Wald einzutauchen und nach einem scharfen Rechtsknick in die in die Feuchtwiesen der Wiedauen hinein zu laufen. Hier geht es durch den Steinebacher Skulpturenpark, zu dem eine Basaltsäule, eine hölzerne Frauenfigur und ein dreiständiges Pilgerkreuz gehören. An einem symbolisierten Wiesenwehr wird erstmals die junge Wied überschritten, die bereits den Dreifelder Weiher durchflossen hat. In der Ortschaft Steinebach verlassen wir die Routenführung des Wiedweges und wandern auf innerörtlichen Straßen an der Ruine der Burg Steinebach vorbei. Lediglich ein steinerner Torbogen ist von der ehemaligen Niederungsburg erhalten geblieben, die wohl im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Heute ist die imposante Anlage von einem Wassergraben umgeben, in dem sich laut schnatternde Kanadagänse tummeln.
Die Aussichtsplattform des Gräbersbergturmes bietet traumhafte Weitblick über den Hohen Westerwald
Außerhalb von Steinebach steigen wir zum Waldrand hinauf. Dort tritt die Wiedwegrunde pfadig und unbeschildert wieder in den Wald hinein und führt mit mehreren Richtungswechseln zum 513 Meter hohen Gräbersberg hinauf. Dort treffen die Wanderer auf den 78 Meter hohen Gräbersbergturm, der das Mobilfunknetz der Firma E-Plus unterstützt und zu touristischen Zwecken in 38 Metern Höhe mit einer Aussichtsplattform versehen wurde. Von dieser hohen Warte schweift ein grandioser Blick über den Hohen Westerwald. Bei guten Wetterbedingungen sollen der Kölner Dom, die Hohe Acht in der Eifel und der Feldberggipfel im Taunus zu sehen sein. Nach diesem traumhaften Rundumblick aus luftiger Höhe halten wir zu Füßen des Gräbersbergturmes Einkehr in der bewirtschafteten Alpenroder Wanderhütte, die regionale Speisen und gekühlte Getränke anbietet.

























