Durch das abgeschiedene Oberbergische Land zur Neyetalsperre
Wichtige Hinweise:
Wir haben die 5. Etappe des Bergischen Panoramasteigs, die von Radevormwald nach Wipperfürth läuft, aus Zeitgründen bereits in Großblumberg an der Neyetalsperre, knapp zwei Kilometer vor dem eigentlichen Etappenziel, enden lassen. Besonders im ersten Drittel der Streckenwanderung treten Probleme mit der Beschilderung auf. Deshalb wird beim Nachwandern der kostenlose Download unserer GPX-Datei empfohlen.
Die nachfolgend zu beschreibende knapp 22 Kilometer messende 5. Etappe des Bergischen Panoramasteigs von Radevormwald zur Neyetalsperre bei Großblumberg überrascht mit ihrer in großen Teilabschnitten pfadigen Routenführung. Wie bereits der Bezeichnung des Weitwanderweges zu entnehmen ist, führt der 5. Teilabschnitt über aussichtsreiche Höhenzüge hinweg, fällt aber auch des Öfteren in abgeschiedene Tallagen hinein. Ein stetiger Wechsel zwischen bewaldeten Abschnitten und der Wanderung durch landwirtschaftlich genutztes Weideland sorgt für ständige Kurzweil. Außer der Ortschaft Egen, die ungefähr in der Mitte der Streckenwanderung anzutreffen ist, werden keine größeren Ortschaften angelaufen, lediglich einige bäuerliche Gehöfte liegen am Weg. Das Routenprofil umfasst neben den eingangs erwähnten schmalen Pfaden breite, manchmal fein geschotterte Wald- und Wiesenwege. Asphaltiertes Geläuf wird hauptsächlich im unmittelbaren Bereich der kleinen Weiler begangen.
Hinter dem Gehöft Hagelsiepen ist die Route vollkommen zugewachsen und recht schwer zu begehen
Wir beginnen die Streckenwanderung am Stadtrand von Radevormwald auf dem Wanderparkplatz an der Freizeitanlage Hölterhof. Über die Hölterhofer Straße lassen wir die Bebauung hinter uns und folgen der Beschilderung des Panoramasteigs durch eine kleine Waldparzelle. Bereits hier erfreuen sich der Wanderer am pfadigen Verlauf der Route. Aus dem Forst heraus tretend geht es nach einem scharfen Rechtsknick durch Weideland aussichtsreich und sanft bergab. Im Talgrund wird der Weiler Hagelsiepen durchwandert. Die Route vollzieht einen Linksschwenk, läuft am Waldrand entlang und in dichtes Niedergehölz hinein, das sich von dem nächtlichen Regenguss noch tropfnass präsentiert, über den Wanderern zusammenschlägt und von links und rechts in den schmalen Pfad hineinragt. Zudem ist umgestürztes Geäst zu durchsteigen. In diesem kurzen Teilabschnitt bedarf der Panoramasteig dringend einer umfangreichen Pflegemaßnahme. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Wegezeichen unsachgemäß angebracht, teilweise zugewachsen sind und an zwei Wegverzweigungen vollkommen fehlen.
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