Nach Querung der Wied wird der jüdische Friedhof von Waldbreitbach angelaufen
Nach Querung des Wallbaches führen breite Waldwege durch den lichten Forst. Der Waldbreitbacher Ortsteil Gasbitze wird durchschritten, um danach wieder auf asphaltiertem Grund ins Wiedtal hinab zu marschieren. Am Campingplatz Wiedhof führt eine Metallbrücke über die Wied. Jetzt am linken Flussufer geht es ein kurzes Stück an der L255 entlang. Die Wanderer überschreiten die Straße und steigen mit einem schmalen Pfad in den bewaldeten Hang. Der Weitwanderweg führt am Jüdischen Friedhof von Waldbreitbach vorbei, der direkt am Waldrand anzutreffen ist. Die Begräbnisstätte wurde 1830 eröffnet und bis ins Jahr 1940 belegt. Das 1378 m² große Areal weist 43 Grabsteine auf, die heute teilweise mit Efeuranken zugewachsen sind.
Aussichtsreich führt der Weitwanderweg hoch über Waldbreitbach durch den steilen Wiedhang
Im weiteren pfadigen Verlauf wird ein kleines Gewässer nach einem scharfen Rechtsknick über einen Holzsteg gequert. Sanft bergab wandernd gelangen wir nach Waldbreitbach. Eingangs der Ortschaft vollzieht der Wiedweg in der Oberdorfstraße einen scharfen Linksschwenk. Die K90 wird ausgangs der Bebauung überschritten und sodann an drei Fischteichen vorbei marschiert. Erneut steigen schmale Waldpfade in den steilen Wiedhang, um kurz darauf in halber Hanglage hoch über Waldbreitbach den gut sichtbar angebrachten Wegezeichen des Wiedweges zu folgen. Mehrmals zeigt sich dabei tief unten im Wiedtal der schmucke Westerwaldort, der als Weihnachtsdorf Bekanntheit erlangte.


























