Eine mittelalterliche Stadtmauer und grandiose Rheintalblicke
Wichtiger Hinweis:
Der Startpunkt der Traumschleife Schwede-Bure-Tour befindet sich an der Tourist-Info auf dem Schaarplatz in Oberwesel. Um eine lästige Parkplatzsuche und die damit verbundenen Parkgebühren zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, die Traumschleife auf dem Damscheider Wanderparkplatz Hardt zu beginnen. Hier steht, zumindest während der Woche, ausreichender und kostenloser Parkraum zur Verfügung.
Die zwölf Kilometer lange Traumschleife Schwede-Bure-Tour bei Oberwesel im UNESCO-Welterbe Mittelrheintal bietet ein Wandererlebnis in Premiumqualität. Dazu läuft die kurzweilige Runde eine Reihe von traumhaften Rheintalpanoramen an, führt den Wanderer an der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Oberwesel entlang und liefert, last but not least als Sahnehäubchen, noch einen gehörigen Schuss Rheinromantik. Die Streckenführung umfasst naturbelassene, ehemalige Weinbergwege, aussichtsreiche Waldpfade und nur in kurzen Teilabschnitten asphaltiertes Geläuf. Der im nachfolgenden Text beschriebene Abstecher über die begehbare mittelalterliche Stadtmauer von Oberwesel ist nicht Bestandteil der Streckenführung sollte aber unbedingt in die Tour mit eingebunden werden. Er verlängert die Runde um etwas mehr als einen Kilometer.
Mit einem von Hecken gesäumten Wiesenweg führt die Traumschleife zum Aussichtspunkt Gailsnack
Wir beginnen die Wanderung auf dem Wanderparkplatz Hardt ausgangs der Bebauung von Damscheid direkt an der K92. Da wir die Route entgegen dem Uhrzeigersinn in der empfohlenen Gehrichtung erwandern möchten, wenden wir uns an der Traumschleifen-Wandertafel nach links. Mit einem frisch gemähten Wiesenweg führt uns die Beschilderung in die freie Feldflur. Es geht an einer Streuobstwiese vorbei. Dabei schweift der Blick über das ausgedehnte Plateau der Hunsrückhöhen. Bald darauf taucht die Traumschleife in Heckengelände ein. Rechts und links der Route ragt dichtes Gebüsch auf, das bisweilen zurück tritt, um zur linken Seite hin schöne Tiefblicke ins Oberbachtal zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf zeigen sich zur Rechten immer öfter bizarre Schieferfelsen. Dieselben sind auch am wenig später anzulaufenden Aussichtspunkt Gailsnack anzutreffen. Auf einer Waldliege Rast haltend kann man von diesem Felsennest schöne Fernblicke in den Hunsrück genießen.
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