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Wegezeichen:
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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 448 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 448 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Hunsrück, Rheintal
Art: Rundwanderung
Kilometer: 14
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Die Tour beginnt im Bopparder Marienberg-Park
  • 002 Am Bruder-Michel-Bach im Marienberg-Park
  • 003 Kleine Teichanlage im Marienberg-Park
  • 004 Auf dem Weg ins Bruder-Michel-Bachtal
  • 005 Eine urige Fuhrt ueberbrueckt den Bruder-Michel-Bach
  • 006 Im wildromantischen Bruder-Michel-Bachtal
  • 007 Im Bruder-Michel-Bachtal
  • 008 Schutzhuette Klause im Bruder-Michel-Bachtal
  • 009 Der Bruder-Michel-Bach wird gequert
  • 010 Die Traumschleife steigt in den Hang hinein
  • 011 Herrliche Weitblicke auf den Hunsrueckhoehen
  • 012 Ein hoelzerner Steg quert den Mittelbach
  • 013 Die Traumschleife im Mittelbachtal
  • 014 Kleine Wasserspruenge im Mittelbachtal
  • 015 Die pfadreiche Traumschleife beim Aufstieg zum Puetzblick
  • 016 Felsige Ausblicke ueber die Hunsrueckhoehen
  • 017 Vom Puetzblick ist weit in der Ferne Boppard zu sehen
  • 018 Unterwegs in der Traumschleife Marienberg
  • 019 Die Route zeigt sich ausgesprochen kurzweilig
  • 020 An der historischen Brunnenstube aus dem Jahre 1869
  • 021 Kleiner Teich am Wegrand
  • 022 Naturbelassene Wege fuehren bergab zur Rheinkante
  • 023 Vom der Kaufmann's Ruh sind die Feindlichen Brueder zu sehen
  • 024 Breite Fahrwege laufen ueber die Rheinhoehen
  • 025 Am Aussichtspunkt Burgenblick
  • 026 Das Wegezeichen der Traumschleife (unten)
  • 027 Traumhaftes Rheintalpanorama vom Felsenhorst Steinerner Mann
  • 028 Der Pfadanteil der Traumschleife ist enorm hoch
  • 029 Von Baedecker's Ruh zeigt sich Kamp-Bornhofen
  • 030 In der Thonetshuette kann Rast gehalten werden
  • 031 Pfadige Routenfuehrung im Eisenbolzwald
  • 032 Wilde Natur im Eisenbolzwald
  • 033 Orchideen-Pflanze Kuckucks-Knabenkraut blueht am Wegrand
  • 034 Ein letzter Panoramablick schweift ins Rheintal
  • 035 Serpentinenpfade fuehren steil bergab
  • 036 Im Bopparder Marienberg-Park endet die Traumschleifen-Tour

Eine ganze Reihe von grandiosen Rheintalblicken sorgt für Kurzweil in der Traumschleife Marienberg

Schließlich verlässt die Taumschleife den breiten, etwas eintönigen Fahrweg und führt recht wild und pfadig in einem ständigen Auf und Ab durch aufgegebene Weinbergslagen an der Hangkante entlang. Im nun folgenden Teilabschnitt werden weitere Aussichtspunkte mit der Bezeichnung Burgenblick, Steinerner Mann und Baedeker’s Ruh angelaufen, die jeder für sich grandiose Rheintalpanoramen zu bieten haben. Daneben lädt der kurz darauf anzutreffende „Thonet-Tempel“ zu einer aussichtsreichen Wanderrast ein. Die Schutzhütte wurde von den Söhnen des weltbekannten Bopparder Möbeldesigners Michael Thonet im Jahre 1879 errichtet. Vom Thonet-Tempel geht es mit einem holprigen Waldpfad und der Routenführung des Welterbesteigs ein kurzes Stück steil bergab. Dann verlässt die Traumschleife links abzweigend den Fernwanderweg und führt in halber Hanglage durch Niedergehölze.


Wilde Natur und pfadige Wegführung im Eisenbolzwald

In einer zerfallenen Hütte am Wegrand fand der Bankräuber Dieter Freese im Jahre 1962 Unterschlupf

Der nun folgende letzte Teilabschnitt durch den Eisenbolzwald begeistert mit seiner wilden, pfadigen Routenführung. Es geht bergauf und bergab, umgestürzte Bäume werden überstiegen, aufgebrochene Wurzelteller werden umgangen und uralte ehemalige Weinbergstreppen sind zu durchsteigen. Zunderpilze gedeihen an abgestorbenem Totholz und wilde Orchideen, wie das Kuckucks-Knabenkraut tauchen am Wegrand auf. Deutsche Kriminalgeschichte lebt anhand einer Hinweistafel auf, die neben einer zerfallenen Hütte anzutreffen ist. Nach einem Banküberfall im Jahre 1962 auf die Filiale der Kreissparkasse Winningen suchte der Bankräuber Dieter Freese mit seiner Bande in der Hütte Unterschlupf. Nach einem letzten schönen Ausblick ins Rheintal, auf Boppard und den Rheinbogen, geht es in engen, windungsreichen Serpentinen steil bergab und schlussendlich wieder in den Bopparder Marienberg-Park hinein. Hier endet eine herrliche Rundwanderung im Welterbe Mittelrheintal.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die mit Zu- und Abwegen knapp 14 Wanderkilometer messende Traumschleife Marienberg ist ohne Zweifel im Premiumsegment von Profirouten einzuordnen. Allein die enorm hohe pfadige und ausgesprochen kurzweilige Streckenführung rechtfertigt die herausragende Fünf-Sterne-Bewertung in den Kategorien Landschaft und Erlebnis. Absolute Highlights der Tour sind die Durchwanderung des canonartigen Bruder-Michel-Bachtales und des Mittelbachtales mit seinen kleinen Wassersprüngen. In der zweiten Hälfte der Traumschleife punkten die grandiosen Tiefblicke ins Rheintal, auf den Wallfahrtsort Kamp-Bornhofen und die Feindlichen Brüder in besonderem Maße. Aufgrund des in hohem Maße pfadigen Verlaufes der Traumschleife gestaltet sich die ständige ehrenamtliche Pflege der Wanderroute wohl sehr aufwendig. Kleinere Mängel sollten daher vor allen Dingen im Frühjahr billigend in Kauf genommen werden. Die Beschilderung ist nahezu unverlaufbar und gut sichtbar angebracht. Unzählige Ruhebänke und drei Schutzhütten entlang der Wegstrecke laden zur Wanderrast ein.

Anmerkung des Autors:

Die Routenführung der Traumschleife Marienberg wurde kürzlich aus Sicherheitsgründen dauerhaft verlegt. Das Bad Salziger Friedenskreuz hoch über dem Rheintal wird nur noch mit einem Abstecher/Stichweg angelaufen. Der sich ursprünglich daran anschließende Pfad entlang der Hangkante musste wegen Windbrüchen, mehreren Hangrutschen und Geröllabgängen leider aufgegeben werden.

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