Die Traumschleife läuft durch eine Windwurffläche, die vom Orkan Kyrill verursacht wurde.
Schließlich verlässt die Traumschleife den Waldrand und taucht schräg links schwenkend in die Gehölze ein. Im nun folgenden Teilabschnitt zeigt die Traumschleife Wind Wasser Wacken erstmals pfadigen Charakter. Überaus imposant windet sich die Route durch lichten Mischwald und einen bemoosten Fichtenforst. Die Wanderer überqueren die K76. Auch jenseits der Asphaltpiste wird durch Wald marschiert. Mit dem Hunsrücker Windweg durchmisst die Traumschleife einen Buchenhallenwald und tritt nach einem weiteren pfadigen Verlauf auf eine Wiesenfläche hinaus. Grandiose Weitblicke über die Hunsrückhöhen begleiten uns auf breiten Wegen am Waldrand entlang. Schließlich taucht die Route erneut in den Wald ein und läuft durch die Windwurffläche, die der Orkan Kyrill im Jahre 2007 gerissen hat. Inzwischen hat sich die Natur das Gelände wieder zurück erobert. Trotzdem sind immer noch hier und da umgeknickte und aufgerissene Baumstümpfe zu sehen.
In einem märchenhaften Eichenwald wächst die Quarzitformation der Berger Wacken in den Himmel
Hinter der Windwurffläche führt die Traumschleife überaus windungsreich mit dem Schinderhannespfad durch einen dunklen Tann. Nicht nur wegen der Bezeichnung sondern auch wegen seines geheimnisvollen, verwunschenen Erscheinungsbildes bleibt dieser kurze Teilabschnitt als natürliches Labyrinth in guter Erinnerung. Der weiche Waldpfad führt die Wanderer schließlich zur Quarzitformation der Berger Wacken. Auf einer Länge von 200 Metern wachsen die bizarr geformten Härtlinge aus Taunusquarzit in einem märchenhaften Eichenwald bis zu 15 Meter in den Himmel.
Die Berger Wacken aus Taunusquarzit sind die schönsten ihrer Art auf dem Hunsrück
Die Quarzitfelsen sind vor rund 250 Millionen Jahren im Perm-Zeitalter aus Sandablagerungen entstanden, die sich durch enormen Druck verfestigten. Wegen des hohen Widerstands gegen Verwitterung und Erosion ragen die Quarzitzüge des Hunsrücks heute als bizarre Felsengebilde aus der sie umgebenden Landschaft empor. Sie bilden neben dem Schiefer das prägende Gestein der Region. Die zum Naturdenkmal erhobenen Berger Wacken mit ihrer weißgrauen Färbung sind nicht nur die größten sondern auch die schönsten ihrer Art auf dem Hunsrück.

























