Themenrunde im Hunsrücker Hochwald zu den Berger Wacken
Die knapp zwölf Kilometer messende Themenrunde Traumschleife Wind Wasser Wacken befasst sich mit der Windkraft, dem Mineralwasser und der Quarzitformation der Berger Wacken. Zu diesem Zweck hat man die Themenwege „Hunsrücker Windweg“ und „Mineralwasser-Erlebnispfad“ in die Streckenführung der Traumschleife eingebunden. Die Route führt nördlich von Thalfang in der Nähe des Ortes Berglicht durch Mischwälder, dunkle Tannenforste und gerodete Freiflächen des Haardtwaldes. Schmale Pfade und breite Wiesen- und Waldwege werden in stetigem Wechsel begangen. Auf Schritt und Tritt begleitet uns dabei allerdings das leicht störende Geräusch der sich drehenden Windräder, die das Landschaftsbild prägen und negativ beeinflussen. Absolutes Highlight der Tour sind die Berger Wacken, eine bizarre Quarzitformation, die bestiegen werden kann. Eine ganze Reihe schöner Fernsichten über den Hunsrücker Hochwald vervollständigen das Wandererlebnis und den guten Gesamteindruck.
Am Waldrand wird auf der Traumschleifenroute ein imposanter Hainbuchentunnel durchschritten
Die Wanderung beginnt in der Nähe der Ortschaft Berglicht Abzweigend von der Kreisstraße 76 an der Einmündung der K77 führt ein geschotterter Feldweg zum Wanderparkplatz des Hunsrücker Windweges, der sich bezeichnender Weise unter einem riesigen Windrad befindet. Vom kostenlosen Wanderparkplatz wandern wir ein kurzes Stück zurück und folgen dann der scharf rechts schwenkenden Beschilderung der Traumschleife. Die Route führt bei mehreren Richtungswechseln ständig am Waldrand entlang. Ein imposanter Hainbuchentunnel wird durchschritten. Dabei besteht die Möglichkeit über einen gefällten Baumstamm zu balancieren. Dies soll wohl die horizontale, auf dem Boden liegende Form einer vertikal errichteten Windkraftanlage darstellen.
Entlang des Hunsrücker Windweges hat man den Flügel eines demontierten Windrades platziert
Zur rechten Seite eröffnen sich wenig später, zwischen zwei Windkraftanlagen hindurchblickend, schöne Fernsichten in den Hunsrücker Hochwald. Erste Hinweistafeln tauchen am Wegrand auf, die den Hunsrücker Windweg begleiten und die Windkraft als die Energie der Zukunft zu verherrlichen wissen. Auch Klimaschutz und Geologie werden im weiteren Verlauf anhand von insgesamt zwölf Infoständen thematisiert. Kurz darauf führt man den Traumschleifenwanderer an einem auf dem Boden liegenden demontierten Rotorblatt vorbei, um die gewaltigen Abmessungen einer Windkraftanlage hautnah begreiflich zu machen.
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