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Wegezeichen:
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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 349 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 252 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Saarland-Saargau
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 13
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Start am Roemermuseum in Schwarzenacker
  • 002 Die Rekonstruktion einer roemischen Taverne
  • 003 Auf dem Skulpturenweg am Roemermuseum
  • 004 Der Bliessteig fuehrt in das Pfaenderbachtal hinein
  • 005 Wassertretbecken im Pfaenderbachtal
  • 006 Der Pfaenderbach fuehrt nur wenig Wasser
  • 007 Pfadiger Wegverlauf im idyllischen Pfaenderbachtal
  • 008 Blick auf Schwarzenbach vom Berghof Einoed
  • 009 Der Bliessteig laeuft durch einen Hohlweg
  • 010 Das Wegezeichen des Bliessteigs
  • 011 Die 6. Etappe verfuegt ueber einen hohen Pfadanteil
  • 012 Ein kleines Felsentor wird durchschritten
  • 013 Unterwegs auf dem Bliessteig
  • 014 Der Lambsbach wird ueberschritten
  • 015 Wilde Natur in der Flanke des Rossbergs
  • 016 Keltisches Huegelgrab beim Waldidyll Rabenhorst
  • 017 Wurzelige Steige im Homburger Stadtwald
  • 018 In der Vauban-Festung auf dem Homburger Schlossberg
  • 019 Unterirdische Gaenge in der Vauban-Festung
  • 020 Von der Vauban-Festung faellt der Blick auf Homburg
  • 021 Das aussichtsreiche Festungsplateau
  • 022 Auf der Vauban-Festung endet die 6. Bliessteigetappe

In der Waldgemarkung „Am Rabenhorst“ treffen wir auf die Rekonstruktion eines keltischen Grabhügels

Bei weiterhin pfadigem Streckenverlauf gelangen die Wanderer in der Waldgemarkung „Am Rabenhorst“ zur Rekonstruktion eines keltischen Grabhügels aus der Späthallstatt- und frühen Latenezeit, etwa 450 Jahre v. Chr. Das freigelegte keltische Hügelgrab hatte einen Durchmesser von 21 Metern bei einer Höhe von 1,70 m. Bei umfangreichen Ausgrabungen wurden zwölf Gräber entdeckt. Acht der Grablegen enthielten reiche Beilagen aus Bronzeschmuck. Direkt neben dem Grabhügel nutzen wir eine Sitzgruppe zur Wanderrast. In einem weiten Linksbogen geht es danach mit schmalen Waldpfaden und über wurzelige Steige zum 325 Meter hohen Homburger Schlossberg hinüber.


In den unterirdischen Gängen der Festung Hohenburg

Zum Schluss der Tour wird die sehenswerte Festung Hohenburg in Augenschein genommen

Auf dem Schlossberg treffen die Wanderer auf die Festung Hohenburg. Bis zum 15. Jahrhundert war die Hohenburg der Sitz der Grafen von Homburg. Die danach residierenden Grafen von Nassau-Saarbrücken ließen das Gemäuer zu einem Renaissance-Schloss und anschließend zu einer Festung ausbauen. Im Jahre 1679 eroberten die Franzosen unter Ludwig XIV. die Hohenburg. Der Festungsbaumeister Sebastien Le Prestre de Vauban erweiterte die Festung bevor sie 1714 endgültig geschleift wurde. Heute sind die Reste des riesigen Festungsbauwerkes vollumfänglich begehbar. Neben den unterirdischen Gängen, Kasematten, Wehrgängen und befestigten Wallanlagen sind die grandiosen Tiefblicke auf die Stadt Homburg überaus erwähnenswerte Highlights des ehemaligen Burggeländes. An der Festung Hohenburg, die nach dem französischen Baumeister Prestre de Vauban auch als Vauban-Festung bezeichnet wird, beenden wird die ausgesprochen schöne 6. Etappe des Bliessteigs.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Überaus kurzweilig und abwechslungsreich zeigt sich die 13 Kilometer lange 6. Etappe des Bliessteigs von Schwarzenacker nach Homburg. Allein der sehr pfadige Routenverlauf berechtigt die Einordnung im Premiumsegment von Profirouten. So wird das idyllische Pfänderbachtal durchwandert und im Mittelteil der Strecke an bizarren Buntsandsteinformationen entlang marschiert. Der waldreiche Verlauf und die Abgeschiedenheit der Tour werden jeden Wanderer begeistern. Das Römermuseum mit dem angegliederten Skulpturenpark gleich zu Beginn des 6. Teilabschnitts, das keltische Hügelgrab und die Festung Hohenburg sorgen für herausragende kulturhistorische Höhepunkte. Vier Sterne in den Kategorien Landschaft und Erlebnis scheinen daher eine zutreffende Bewertung der Streckenwanderung zu sein. Die Wegezeichen sind gut sichtbar und nahezu unverlaufbar angebracht. Rast- und Ruhemöglichkeiten sind unterwegs in ausreichender Zahl vorhanden.

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