Das idyllische und tief eingeschluchtete Pfänderbachtal wird auf schmalen Pfaden durchwandert
Gleich hinter dem eingefriedeten Gelände des Römermuseums führt der Weitwanderweg mit einem fein geschotterten Weg durch einen Skulpturenpark. Das bemerkenswerteste Artefakt in dem weitläufigen Areal ist die „Glasarche 3“. Ein gläserner Kahn ruht in einer geschnitzten Hand aus Eichenholz, die die fragile Glaskonstruktion stützt und hält. Die Künstler wollen mit dem formschönen Kunstwerk darstellen, dass die Natur zerbrechlich ist und sie den Menschen entgleitet, wenn sie nicht gehalten wird. Den Skulpturenpark hinter uns lassend geht es in das Naturschutzgebiet Pfänderbachtal hinein. Sogleich zeigt sich die Routenführung pfadig und ausgesprochen idyllisch. Der Pfänderbach ist ein kurzer Zufluss zur Blies, der bei Schwarzenacker einmündet. Die anschließende Durchwanderung des tief eingeschluchteten wildromantischen Tälchens über die schmalen Uferpfade zählt ohne Zweifel zu den Highlights auf dem 6. Teilabschnitt des Bliessteigs. Eine im Mittelteil anzulaufende Kneippanlage nutzen wir zu einer ersten Wanderrast.
Im mittleren Teilabschnitt sind rechts und links der Route Buntsandsteinfelsen zu bewundern
Ausgangs des Pfänderbachtales wird aus dem Forst heraustretend das Wiesen- und Weideland des Berghofes Einöd teilweise auf asphaltiertem Grund durchwandert. Dabei fällt ein schöner Blick auf die Ortschaft Schwarzenbach tief unten im Bliestal. Wieder im Wald geht es an einem Biotopgewässer vorbei und kurz darauf mit einer Linkskehre durch einen imposanten Hohlweg. Im weiteren Verlauf tauchen rechts des schmalen Waldpfades in der sanft abfallenden Flanke des 351 Meter hohen Roßbergs eine ganze Reihe von bizarren Buntsandsteinfelsen auf. Sogar ein kleines „Felsentor“ wird dabei durchschritten. Darüber hinaus zeigt sich eine wilde und urwüchsige Natur. Dichte Moospolster bedecken die Felsformationen, hohe Farnstauden ragen rechts und links der Route auf und lianenähnliche Efeuranken hängen bisweilen von den Bäumen herab. In der Nähe der Ortschaft Kirrberg wird der Lambsbach überschritten und wenig später die L213 gequert. Der Lambsbach ist ein linksseitiges Fliesgewässer der Blies, das im pfälzischen Lambsborn entspringt und nach 15 Bachkilometern wie der Pfänderbach bei Schwarzenacker einmündet.





















