(Seite lädt...)
schließen x
Wegezeichen:
GPX:

Werbung endet in 10 Sekunden

Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 312 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 251 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Saarland-Saargau
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 10
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Start auf dem Paradeplatz von Blieskastel
  • 002 In den engen Gassen von Blieskastel
  • 003 Der Schlangenbrunnen auf dem Markt von Blieskastel
  • 004 Im Treppenaufstieg zum Kloster der Franziskaner-Minoriten
  • 005 Das Innere der Klosterkapelle
  • 006 Blick vom Klosterberg auf Blieskastel
  • 007 In der kloesterlichen Parkanlage von Blieskastel
  • 008 Der Menhir Gollenstein bei Blieskastel
  • 009 Pfadige Routenfuehrung im Wald bei Lautzkirchen
  • 010 Unterwegs im Bliessteig
  • 011 Auf dem Bliessteig hoch ueber dem Pferchtal
  • 012 Die Routenfuehrung begeistert sehr
  • 013 Wurzelige Pfade im Kirkeler Wald
  • 014 Auf dem Weg nach Kirkel
  • 015 Durch das sommerliche Geaest zeigt sich die Kirkeler Burg
  • 016 Bizarre Buntsandsteinfelsen im Kirkeler Wald
  • 017 Auf dem Bliessteig im felsigen Kirkeler Wald
  • 018 Burg Kirkel rueckt naeher
  • 019 Auf dem Ruinengelaende von Burg Kirkel
  • 020 Der besteigbare Bergfried von Burg Kirkel
  • 021 Blick von der Wehrplatte der Burg auf die Ortschaft Kirkel
  • 022 Burg Kirkel ist ein imposantes Gemaeuer

Im Kirkeler Wald geht es mit wurzeligen Steigen an bizarren Buntsandsteinfelsen entlang

Wenig später wird der Kirkeler Bach überschritten. Scharf links schwenkend steigt die Route mit erdigen Waldpfaden in den steilen Hang. Jetzt beginnt der bemerkenswerteste Teilabschnitt der 4. Etappe. Der Bliessteig zeigt endlich Steigcharakter. Überaus imposant führen die von jedem Wanderer so sehr geschätzten schmalen Pfade und wurzeligen Steige durch den Kirkeler Wald. Dabei zeigt sich die Natur ausgesprochen wild. Umgestürzte Baumriesen mit ihren gigantischen Wurzeltellern und modrigen Stämmen, an den sich bereits Zunderpilze gebildet haben, liegen rechts und links des Weitwanderweges. Abgestorbenes Totholz säumt den Weg und mannshohe Farnstauden werden durchschritten. Kurz vor dem Zielort Kirkel ragen im rechten Steilhang bizarre Felsformationen aus Buntsandstein auf, die jede für sich hervorragende Fotomotive hergeben.


Burgruine Kirkel mit ihrem besteigbaren Bergfried

Von der Wehrplatte des Bergfrieds der Kirkeler Burg schweift der Blick weit in die Saarpfalz

Durch das sommerliche Geäst hindurch blickend zeigen sich schließlich die mittelalterlichen Gemäuer von Burg Kirkel auf dem Burgberg des gleichnamigen Ortes, den wir kurz darauf durch den Frauenbrunnerweg betreten. Im Zielort der 4. Etappe steigen wir zur Burg Kirkel hinauf, die im Jahre 1075 vom Bliesgraf Gottfried von Kirkel errichtet wurde. Über die Jahrhunderte wechselte die Burg mehrmals ihren Besitzer über die Herren von Saarwenden bis hin zu den Herzögen von Zweibrücken. Der 30jährige Krieg setzte dem höfischen Leben ein jähes Ende. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Burg Kirkel im Jahre 1689 endgültig zerstört und schließlich aufgegeben. Heute zeigt sich das mittelalterliche Gemäuer in einem ruinösen aber vorzüglich renovierten Zustand. Von der Wehrplatte des 32 Meter hohen Bergfrieds kann man herrliche Ausblicke auf Kirkel und weit in die Saarpfalz genießen. Zudem hat man im unmittelbaren Umfeld der Burg Hütten und Unterstände errichtet, die den Einwohnern von Kirkel ein erregendes Burgfest ermöglichen. An der Burg Kirkel endet die erregende und überaus abwechslungsreiche 4. Etappe des Bliessteigs.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die zehn Kilometer lange 4. Etappe des Bliessteigs von Blieskastel nach Kirkel setzt herausragende Akzente und trägt entschieden dazu bei, dass dem Weitwanderweg das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ verliehen wurde. Allein die Routenführung und die am Wegrand anzutreffenden Highlights versetzen jeden passionierten Wanderer in Entzücken. In übergroßen Teilabschnitten bestimmen schmale Pfade und wurzelige Steige das Streckenprofil. Im vierten Teilabschnitt erlangt der Bliessteig erstmals Steigcharakter und rechtfertigt in den Kategorien Landschaft und Erlebnis die Einordnung im 5-Sterne-Premiumsegment von Profirouten. Neben dem herausragenden Streckenverlauf sorgen das Blieskasteler Minonitenkloster, der Menhir Gollenstein und Burg Kirkel für die kulturhistorischen Höhepunkte. Rast- und Ruheplätze sind nicht gerade häufig anzutreffen. Die Beschilderung ist gut sichtbar und nahezu unverlaufbar angebracht.

Tipp des Autors:

Wem die zehn Kilometer lange 4. Etappe von der Distanz her zu wenig erscheint, kann, so wie wir es getan haben, die 5. Etappe gleich dranhängen. Von der Burg Kirkel bis zum Zieleinlauf in Schwarzenacker sind dann allerdings satte 24 Wanderkilometer zu bewältigen.

In der Nähe:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.