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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 482 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 503 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Bergisches Land
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 22
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Bei Radevormwald geht es durch Weideland
  • 002 Auf dem Panoramasteig bei Hagelsiepen
  • 003 Biotopgewaesser unterhalb des Rothlingsberges
  • 004 Die Route fuehrt durch eine Rodungsflaeche
  • 005 Auf dem Panoramasteig am Kreuzbach
  • 006 Der Pfadanteil der 5. Etappe ist enorm hoch
  • 007 Mittels einer Furt wird der Kreuzbach gequert
  • 008 Das Wegezeichen des Panoramasteigs (oben)
  • 009 Auf der Hochflaeche bei Hahnenberg
  • 010 Herrliche Weitblicke vom Panoramasteig
  • 011 Unterwegs im Bergischen Panoramasteig
  • 012 Erdige Waldpfade im Buchenforst
  • 013 Die Route zeigt sich ausgesprochen kurzweilig
  • 014 Es geht ueber einen ehemaligen Bahndamm
  • 015 Bauerngehoeft im Weiler Untergraben
  • 016 Unterwegs im Bergischen Panoramasteig
  • 017 Die Pfade sind oftmals stark zugewachsen
  • 018 In der Ortschaft Egen
  • 019 Immer wieder schoene Landschaftsbilder
  • 020 Breite Forstwege gehoeren zum Routenprofil
  • 021 Am Ufer der Neyetalsperre
  • 022 Die Route laeuft ueber den Staudamm hinweg
  • 023 Das gigantische Stauwerk der Neyetalsperre
  • 024 Springbrunnen unterhalb des Stauwerks
  • 025 Blick auf die Neyetalsperre
  • 026 An der Neyetalsperre endet die Tour

Durch das idyllische Tal des Baches Schürsiepen gelangen die Wanderer zur Neyetalsperre

Im weiteren Verlauf führen geteerte Wirtschaftswege die Wanderer am kleinen Ort Birkenbaum vorbei, um wenig später nach Egen zu gelangen. Hier wird im gastlichen Wirtshaus Wigger Einkehr gehalten. Nach ausgiebiger Wanderpause verlassen wir Egen, wandern noch ein kurzes Stück an der K13 entlang und folgen dann den links abzweigenden Wegezeichen mit einem schmalen Pfad in den Wald. Aus dem Quellbereich des winzigen Gewässers Schürsiepen wandern wir talwärts und gelangen schließlich an einen Seitenarm der Neyetalsperre, in die der Bach Schürsiepen einmündet. Eine Weile führt der Panoramasteig durch den Uferbereich der Talsperre und gestattet mehrmals schöne Ausblicke auf die silbrig glänzende Wasserfläche. Noch einmal verlässt die Route die Talsperre und führt sanft ansteigend durch ausgedehnte Mischwälder. Der Loher-Heide-Bach und der Schneppenstäcker Bach werden überschritten, ehe der Panoramasteig zur Neyetalsperre zurückkehrt.


Blick von der Staumauer auf die Neyetalsperre

Herausragender Höhepunkt der 5. Etappe ist der Gang über die Staumauer der Neyetalsperre

Im letzten Teilabschnitt werden breite fein geschotterte Uferwege beschritten. Mehrmals bietet sich jetzt die Gelegenheit, direkt an das Talsperrenufer heranzutreten. Herausragender Höhepunkt der 5. Etappe auf dem Bergischen Panoramasteig ist der Gang über die gewaltige Staumauer der Neyetalsperre, deren Bau im Jahre 1907 begonnen wurde. Das zwei Jahre später in Betrieb genommene, 6 Mio. m³ fassende Trinkwasserreservoir wird zur Notversorgung der Stadt Remscheid bereitgehalten und dient wie die tags zuvor erwanderte Wuppertalsperre dem Hochwasserschutz. Die Talsperre wird von der Neye gespeist, ein elf Kilometer langes Fließgewässer, das bei der Ortschaft Dombach entspringt. Die im Anschluss an die Staumauer anzutreffende Gaststätte „Zur Neyetalsperre“ nutzen wir zur abschließenden Einkehr nach dieser schönen Streckenwanderung über die 5. Etappe des Bergischen Panoramasteigs.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die 22 Kilometer lange 5. Etappe des Bergischen Panoramasteigs von Radevormwald nach Großblumberg weist pfadige Teilabschnitte in beträchtlichem Umfang auf, die allerdings gleich in mehreren Tourbereichen umfangreicher Pflegemaßnahmen bedürfen (Stand Mai 2026). Die Route ist vielerorts zugewachsen und umgestürzte Bäume versperren den Weg. Im ersten Drittel sind die Wegezeichen unsachgemäß angebracht, wegen ausuferndem Bewuschs nicht mehr gut sichtbar oder fehlen völlig. Deshalb empfiehlt sich beim Nachwandern das Navigieren mit einer GPX-Datei. Neben den pfadigen Verläufen ist die Überschreitung der Staumauer der Neyetalsperre das absolute Highlight auf der 5. Etappe. Herauszuheben sind darüber hinaus die schönen Fernblicke in den Naturpark Bergisches Land und die beeindruckende Abgeschiedenheit in vielen Teilabschnitten. Wegen den vorstehend beschriebenen Problemen in der Routenführung kann leider keine Einordnung im Premiumbereich von Profirouten erfolgen. In den Kategorien Landschaft und Erlebnis scheinen daher lediglich drei von fünf möglichen Bewertungssternen als angemessen. Rast- und Ruheplätze entlang der Route sind in genügender Zahl vorhanden.

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