Mittels einer Furt aus hölzernen Baumscheiben wird der Kreuzbach überschritten
Nach diesem doch recht nervigen Tourabschnitt läuft der Bergische Panoramasteig auf eine Freifläche hinaus und nach dem Überschreiten der B483 unterhalb des 381 Meter hohen Rothlingsberges an einem kleinen Biotopgewässer vorbei. In den sich dann anschließenden gerodeten Waldflächen mit der Bezeichnung „An der Landwehr“ geht es pfadig und ausgesprochen amüsant bei mehreren Richtungswechseln durch die wilde Natur, die gerade dabei ist, sich von den gewaltigen Rodungseingriffen zu erholen. Junge Birken, gelb blühende Ginsterbüsche, Farnstauden und frische mannshohe Fichtenbestände prägen hier das Landschaftsbild. Die Asphaltpiste der K11 wird gequert, um sodann auf wurzeligen Waldpfaden und in ständigem Auf und Ab dem Kreuzbach bachaufwärts zu folgen. Mittels einer Furt aus hölzernen Baumscheiben wird das Gewässer wenig später überschritten und zur Anhöhe hinauf marschiert.
Der Bergische Panoramasteig führt bei Felsenbeck über einen stillgelegten Bahndamm hinweg
Auf der weitläufigen Hochfläche bestimmen breite Wald- und Wiesenwege das Streckenprofil. Immer wieder bieten sich den Wanderern dabei herrliche Weitblicke von frühsommerlichen Waldrändern in das Oberbergische Land mit seinen kleinen Gehölzen und den hügeligen Weideflächen. Die Gehöfte Hahnenberg, Berge und Oberbuschsiepen werden passiert. Schmale Pfade haben längst wieder die breiten Wege abgelöst, führen schließlich in den Forst hinein und laufen bei Felsenbeck über einen ehemaligen Bahndamm hinweg. Es handelt sich dabei um die in den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts stillgelegte Trasse der Wuppertalbahn von Radevormwald nach Halver. Vom höher gelegenen Bahndamm fällt die Route kurz darauf ins Tal und führt auf asphaltiertem Grund an bäuerlichen Anwesen Ober- und Untergraben vorbei. Hinter dem Weiler Schweimersiepen schwingt sich der Bergische Panoramasteig erneut zu einer aussichtsreichen Anhöhe hinauf, die grandiose Fernblicke möglich macht.


























